SCHEERER HÖRAKUSTIK GMBH KLEVE

Scheerer Hörakustik GmbH

Die Firma Scheerer Hörakustik GmbH wurde im Februar durch das BGW Institut für innovative
Marktforschung in Düsseldorf als TOP 100 Akustiker 2017/2018 ausgezeichnet. Diese Anerkennung
erhalten nur Betriebe, die sich durch besondere Kunden-Orientierung, Service-Bereitschaft und
persönliche Ansprache und Hinwendung auszeichnen.
In fünf Kategorien wurden die Bewertungen vorgenommen:
Kundenorientierung, Kundeninformation, Marktorientierung, Unternehmensführung
(Mitarbeiterorientierung ) und Ladengestaltung. In allen Bereichen mussten überdurchschnittliche
Leistungen erbracht werden, um unter die TOP 100 Akustiker unter allen Bewerbern zu gelangen.
Bürgermeisterin Sonja Northing und der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der
Stadt Kleve Dr. Joachim Rasch beglückwünschten Wolfgang und Sebastian Scheerer mit Team zu der
Auszeichnung und ließen sich nähere Informationen zu den einzelnen Bewertungsbereichen geben.
Auf dem Foto von links: Sebastian Scheerer, Heino, Wolfgang Scheerer

AKTION:

Klever HörForum: „Schwerhörigkeit ist kein Schicksal“

Mehr als 80 Interessierte kamen ins Kolpinghaus, um etwas über einen unterschätzten Sinn zu lernen – und darüber, wie am besten mit Hörbeeinträchtigungen umgegangen wird
KLEVE. „Hörgeräte sind etwas ganz Normales im Alltag, obwohl man sie kaum noch sieht.“ Als der stellvertretende Klever Bürgermeister Joachim Schmidt die Gäste des Klever HörForums im Kolpinghaus mit diesem Satz begrüßte, traf er einen wunden Punkt: Die Fähigkeit, gut zu hören, erscheint den meisten Menschen selbstverständlich – und Beeinträchtigungen dieses Sinnes werden gewissermaßen schamhaft verborgen.

Umso wichtiger war es Wolfgang Scheerer, Inhaber des gleichnamigen Hörakustik-Geschäfts mit Niederlassungen in Kleve und Kalkar, zum nunmehr 6. HörForum einzuladen und mithilfe hochkarätiger Referenten über den Gehörsinn, Hörschäden und deren Behandlung zu informieren. „Es herrscht immer noch viel Unsicherheit und Unwissenheit. Mit dieser Veranstaltung möchten wir Aufklärungsarbeit leisten, denn Schwerhörigkeit ist kein unabänderliches Schicksal“, so Scheerer. Der Bedarf ist da: Gut 80 Klever, überwiegend ältere Semester, waren der Einladung gefolgt.

Besser Hören? Wir helfen Ihnen!

Wir zeigen Ihnen einige Möglichkeiten auf, wie Sie Ihr Gehör schützen können und wie Sie durch technische Hilfsmittel, sollten Sie schwerhörig sein, wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Scheerer Hörakustik GmbH

„Ab wann braucht man Hörgeräte“, fragte zu Beginn ein Betroffener und gab sich selbst die Antwort: „Lieber früh genug als viel zu spät“, so das Fazit von Werner Zenker. Er sprach aus eigener Erfahrung, da er sich selbst zu lange um den Gang zum HNO-Arzt gedrückt hatte.

Mediziner und Experten erläuterten den Gästen, warum es ratsam ist, rasch Hilfe zu suchen: Das Hören ist zu einem großen Teil Sache des Gehirns, und Geräusche, die der Mensch lange nicht hört, werden regelrecht vergessen und müssen neu gelernt werden. Daher rührt auch das Unbehagen vieler Menschen, wenn sie sich an ein neues Hörgerät gewöhnen müssen – die scheinbar störenden Geräusche resultieren meist daher, dass diese Töne über einen langen Zeitraum nicht mehr gehört wurden.

Besonders eindrucksvoll war die Schilderung von Arnold Erdsiek, der infolge einer Hirnhautentzündung im Alter von sechs Jahren ertaubte und Jahrzehnte später mithilfe von Cochlea-Implantaten wieder hören konnte. Erdsiek: „Zunächst kam ich mir vor wie in einem Labyrinth aus Tönen. Als ich dann langsam wieder anfing Sprache zu verstehen, war das für mich irre.“

Die Botschaft, dass der Hörsinn geschult werden kann, war auch der Kern des Vortrags von Sebastian Scheerer (Leiter Filiale Kavarinerstraße). Insbesondere bei der Anpassung an neue Hörgeräte sei ein Hörtraining sinnvoll, „damit funktioniert die Gewöhnung viel schneller“, so Sebastian Scheerer.

Von den Leiden von Tinnitus-Patienten berichtete Dr. Astrid Marek (Uniklinik Bochum). Der Umstand, im Wortsinne „keine Ruhe mehr zu finden“, bereite Patienten einen hohen Leidensdruck. In der Therapie lernen die Patienten, die störenden Geräusche zu kompensieren. „Tinnitus ist wie ein kleiner Ohrwurm – nur ohne Melodie“, so Marek. Ziel der Behandlung sei es, dass die Patienten wieder gerne hören, um ihre innere Ruhe wiederzufinden.

Den Blick in eine ganz andere Welt eröffnete Artur Kerenker. Er ist Auszubildender bei Scheerer Hörakustik und durfte für die von dem Unternehmen unterstützte Nico Nissen Stiftung in Weißrussland bei der Versorgung hörgeschädigter Kinder helfen. „Die Arbeit mit den Kindern war schön“, so Kerenker, „aber die Lebensumstände dort sind erschreckend.“

Das Thema Hörstress machte den Teilnehmern des 6. Klever HörForums zum Abschluss noch einmal deutlich, warum die Behandlung von Beeinträchtigungen nicht auf die lange Bank geschoben werden sollte. Audiotherapeut Peter Dieler: „Leichtgradig schwerhörige Menschen sind eigentlich die, die am dringendsten ein Hörgerät nötig haben.“
Kontakt: Wolfgang Scheerer, w.scheerer@t-online.de

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